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Wir stehen Ihnen Rede und Antwort.
Was unterscheidet touvia.MAPS von Google Maps?
Im Gegensatz zu Google Maps bieten wir bei vianovis Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Mit unserer intuitiven Plattform haben Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten und können so von Ihnen ausgewählte Karteninformationen Ihren Bürger*innen aktuell und visuell ansprechend präsentieren.
Was unterscheidet touvia.MAPS von OpenSource Angeboten?
Auf den ersten Blick klingt Open Source super – kostenlos in der Anschaffung und flexibel in der Entwicklung. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass die Nutzung von Open-Source-Produkten in der eigenen Kommune umfangreiche Anforderungen mit sich bringt: Es wird eine eigenständige IT-Infrastruktur benötigt, inklusive geschulter und dauerhaft zuständiger Mitarbeitender. Zudem muss die Weiterentwicklung der Services eigenständig und auf die spezifischen Zielsetzungen der Kommune abgestimmt erfolgen.
Mit touvia.MAPS profitieren Sie von datensicheren Kartenlösungen für Ihren Internetauftritt, die kontinuierlich aktualisiert und erweitert werden. Darüber hinaus stehen wir Ihnen als verlässlicher Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung und umfassender Expertise zur Seite, wenn es um die professionelle Darstellung von Informationen im Bereich von Geo-Webanwendungen geht.
Wie lange dauert es um mit touvia.MAPS zu starten?
Wir bei vianovis können unser System an Ihr Corporate Design anpassen und innerhalb weniger Tage nach Auftragseingang das fertige Paket für Sie bereitstellen. Bei der Erstintegration von touvia.MAPS in Ihren Internetauftritt zeigen wir Ihnen die Funktionen und die Bedienoberfläche unseres touvia.geoCMS in einer online-Einführung, die im Einrichtungspreis enthalten ist, und sind selbstverständlich bei Fragen jederzeit behilflich. Auf Ihre Rückfragen reagieren wir schnellstmöglich und schätzen Ihr Feedback, um uns immer weiter zu verbessern.
Welche Erfahrung und Fachkompetenz bringen wir mit?
Unsere Firma besteht mittlerweile seit über 25 Jahren. Seit dieser Zeit beschäftigen wir uns ausschließlich und systemunabhängig mit der Darstellung von Geodaten im Internet. Wir haben schon einige Technologien kommen und gehen sehen. Unsere Expertise liegt dabei sowohl im Bereich der Datenübernahme aus unterschiedlichsten Systemen des Auftraggebers als auch in der Aufbereitung von Daten und somit der bestmöglichen Darstellung im Internet. Unsere Kunden sind seit jeher mit unserem Service sehr zufrieden. Darauf sind wir stolz.
Wo werden meine Daten für touvia.MAPS gehostet?
Wir arbeiten bei dem Hosting unserer Anwendungen sowie aller Kundendaten seit vielen Jahren mit der Firma Hetzner Online aus Gunzenhausen, Bayern (einem mit mehreren hunderttausend Servern größten Webhostern und Rechenzentren-Betreiber in Europa) zusammen, die ihr Rechenzentrum im Vogtland betreibt. Somit ist gewährleistet, dass alle Daten in Deutschland gehostet werden. Mit uns legen Sie vertraglich fest, dass die ausgetauschten Daten gemäß den höchsten Sicherheitsstandards behandelt und gespeichert werden.
Ist touvia.MAPS eine Cloudlösung?
Nein — jedenfalls nicht im Sinne einer Public-Cloud- oder Hyperscaler-Plattform (AWS, Azure, Google Cloud, Microsoft 365). Es handelt sich um einen von uns allein betriebenen, dedizierten Server; die Anwendung wird als gehostete Webanwendung im Browser bereitgestellt, eine lokale Installation auf den Arbeitsplätzen ist nicht erforderlich.
Ist touvia.MAPS DSGVO-konform?
Ja. Im Detail:
- Die Anwendung setzt keine Tracking-Cookies und bindet keine Analysedienste Dritter ein (kein Google Analytics, keine Werbenetzwerke). Nutzereinstellungen (z. B. gewählter Kartentyp, Merkliste) werden nur lokal im Browser gespeichert und enthalten keine Kennung.
- Eine optionale Nutzungsstatistik ist möglich, dann ausschließlich über ein von uns selbst gehostetes Matomo auf demselben deutschen Server, mit Einwilligung und Opt-out. Standardmäßig ist sie nicht aktiv.
- Für die Kartendarstellung nutzt touvia.MAPS die Google Maps API. Diese wird erst nach ausdrücklicher Einwilligung der Nutzerin/des Nutzers geladen (vorgeschalteter Zustimmungsdialog mit echter Ablehnmöglichkeit, § 25 TDDDG / Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Vor der Zustimmung findet keine Übermittlung an Google statt.
- Vertragspartner für Google Maps ist Google Ireland Ltd.; für Übermittlungen in die USA greift der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework.
- Verschlüsselung: durchgehend HTTPS/TLS (Let’s Encrypt) für Frontend und touvia.geoCMS Redaktionssystem.
Softwareergonomie / Gebrauchstauglichkeit (DGUV 215-450)
Anpassung an kognitive Fähigkeiten der Nutzenden
Die Informationstiefe ist gestaffelt (Karte → Trefferliste → Detailansicht), niemand wird mit allen Daten gleichzeitig konfrontiert. Kategorienfilter, Volltextsuche mit Vorschlagsliste und ein optionales Erklärfenster beim Einstieg erleichtern den Zugang. Die Bedienmuster folgen bekannten Kartenanwendungen, es gibt also kaum Neues zu lernen. Auf der Redaktionsseite arbeiten die Bediensteten in formularbasierten Masken mit Feldhilfen statt in freier Konfiguration.
Strukturierte, verständliche Informationsdarstellung
Hierarchischer Kategorienbaum, konsistente Symbolik und Farbcodierung, einheitlich aufgebaute Detailansichten, Kartenlegende, durchgehend deutschsprachige Beschriftungen (weitere Sprachen umschaltbar).
Intuitive Bedienbarkeit, Fehlertoleranz, Barrierefreiheit
Bedienbarkeit und Fehlertoleranz: Die öffentliche Anwendung ist lesend, es können keine Daten verloren gehen; jeder Filter- und Suchschritt ist umkehrbar, es gibt Zurücksetzen-Funktionen, keine Zeitlimits und keine
Sackgassen. Im Redaktionssystem werden Eingaben serverseitig validiert und Löschvorgänge müssen bestätigt werden.
Barrierefreiheit: Eine WebGL-/Google-Kartendarstellung ist von Natur aus nicht vollständig für Screenreader zugänglich — das gilt für jede interaktive Karte. Wir haben deshalb den Weg gewählt, den die BITV 2.0 für solche Fälle ausdrücklich vorsieht, nämlich eine **gleichwertige barrierefreie Alternative auf dieselben Daten**: die touvia.inSITE-Liste. Diese ist nach **WCAG 2.1 AA / BITV 2.0** umgesetzt und bietet unter anderem
– vollständige Bedienbarkeit ohne Maus, Sprungmarken zu Suche, Filtern, Liste
und Seitennavigation,
– Umschalter für hohen Kontrast und größere Schrift,
– Live-Ansagen für Screenreader bei neuen Suchergebnissen,
– Fokusfänger und sichtbare Fokusmarkierung in allen Dialogen,
– eine förmliche Erklärung zur Barrierefreiheit nach BITV 2.0 § 12b
einschließlich der offen benannten verbleibenden Einschränkungen.
Die barrierefreie Liste kann zu jeder touvia.MAPS-Ansicht bereitgestellt und auf der Website verlinkt werden. Für die reine Kartenansicht selbst bestehen weiterhin Einschränkungen bei der Screenreader-Nutzung; wir bauen die Tastatur- und ARIA-Unterstützung dort schrittweise weiter aus.
Reduzierung psychischer Belastung durch gute Softwaregestaltung
Keine Zeitlimits, keine erzwungenen Arbeitsschritte, keine Werbung und keine aufdringlichen Einblendungen. Kurze Antwortzeiten durch Vektorkarten und serverseitiges Caching, verständliche Rückmeldungen statt technischer Fehlermeldungen, kein Risiko von Datenverlust bei Fehlbedienung.
Orientierung an DIN EN ISO 9241
Wir entwickeln an den Grundsätzen der Dialoggestaltung nach **DIN EN ISO 9241-110** ausgerichtet (Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Steuerbarkeit, Erwartungskonformität, Fehlertoleranz, Individualisierbarkeit, Lernförderlichkeit); die Zugänglichkeitsanforderungen aus **ISO 9241-171** bedienen wir über die Umsetzung von WCAG 2.1 AA / BITV 2.0 in der Listenanwendung. Eine formale Zertifizierung oder ein externer Gebrauchstauglichkeits- bzw. BITV-Prüfbericht liegt nicht vor.
„Der Kundenkontakt ist sehr schnell hergestellt. Die Beratung konnte auch am Telefon erfolgen und war sehr gut. Die Umsetzung der Webseite hat ohne Schwierigkeiten schnell und unproblematisch geklappt. Auch die Erreichbarkeit bei einer benötigten Hilfe ist sehr zügig. Sollte der entsprechende Ansprechpartner nicht verfügbar sein, so erfolgt zeitnah ein Rückruf. Die Kosten sind für den Nutzen, den der Ortsplan bringt gut kalkuliert und m. E. nicht überteuert. Gut ist die Möglichkeit, die Produktpallette abgestuft erwerben zu können. So kann man auch mit einem Grundpaket anfangen und dieses nach Bedarf und Wunsch später erweitern.“
Axel Gottwald, Digitalisierung und Informationstechnik, Gemeinde Unterföhring
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